Content-Formate, die deine Zielgruppe lieben wird!

Du bist Experte auf deinem Gebiet und möchtest diesem Expertenstatus auch im Web gerecht werden? Du willst einer bestimmten Gruppe von Menschen, deiner Zielgruppe Mehrwert bieten und ihnen zeigen, dass du der richtige Ansprechpartner für ein Thema bist? Sicher ist dir bereits bekannt, dass du deine Inhalte so aufbereiten solltest, dass dein Publikum diese optimal und auf bequemsten Wege konsumieren kann.

Dein digitales Publikum wird immer anspruchsvoller

Das digitale Publikum wird immer anspruchsvoller und hatte gewisse Erwartungen an die digitalen Inhalte, die ihm serviert werden. Mit welchen Formaten rückst du in das Blickfeld deiner Zielgruppe? Wie kommunizierst du deine Botschaft und das Wissen, das du teilen möchtest?

Fakt ist, es geht nur zu einem Bruchteil darum, mit welchem Content-Format du dich am wohlsten fühlst.

Es geht hauptsächlich darum, auf welche Art und Weise deine Zielgruppe von dir hören möchte.

Es ist kein Geheimnis, dass Videos und Live-Videos aktuell die absoluten Champions unter den Content-Formaten sind. Jetzt denkst du vielleicht “Ja, weil der Facebook-Algorithmus…… und weil Youtube und Google…….” Das ist nur die halbe Wahrheit. Die Kanäle über die wir unsere Inhalte konsumieren, bestimmen ja nicht willkürlich welche Content-Formate in den Suchergebnissen ganz oben stehen. Facebook sagt nicht willkürlich “Wir pushen Video-Formate, weil wir es schöner finden”. Nein, Videos werden gepusht, weil die Statistiken belegen, dass diese von Menschen momentan am liebsten konsumiert werden. Lies hier gern mehr zum Thema Video-Marketing.

Content hilft, eine starke Community aufzubauen und deinen Expertenstatus zu etablieren.

Ich habe mich mit insgesamt 4 Experten unterhalten, die es schaffen über Content eine starke Community aufzubauen und ihren Expertenstatus zu etablieren. Dies resultiert natürlich nicht zuletzt aus dem Content-Format, das sie sich für ihre Zielgruppe ausgesucht haben.

Jeden Sonntag flattert der Newsletter “Liebe kreative Seele…” von Vanessa Beyer in mein Postfach. Ich habe Sie gefragt, wie sie auf diese Idee gekommen ist und was “Liebe kreative Seele…” für eine Mission hat.

“Als Selbstständige und Kreativlinge verlieren wir in der alltäglichen Hektik und aufgrund von destruktiven Glaubensansätzen manchmal den Mut und die Kraft. Stimmt’s? – Mit meinem Newsletter „Liebe kreative Seele…“ verschicke ich jeden Sonntag eine sanfte Erinnerung, dass wir wieder Vertrauen in uns, unsere Fähigkeiten und vor allem in unsere Herzen finden sollen.

In kurzen Nachrichten teile ich mit den Abonnenten Erlebnisse und Emotionen aus meinem Alltag als freie Texterin, gebe gefühlvolle Denkanstöße zur Selbstständigkeit und Tipps, wie wir bei unserer Kommunikation mit uns und unseren (potentiellen) Kunden die richtigen Worte finden.

Zugegeben, ist „Liebe kreative Seele…“ aus dem Herzen heraus entstanden und verfolgt keine direkte Strategie. Ich texte tagtäglich für andere Leute und wollte nun auch meine eigenen Gedanken mitteilen.

Da die Inhalte nicht optimal auf meine Unternehmenswebsite passen, habe ich mich gegen einen Blog und für das Newsletter-Format entschieden. Außerdem lassen sich die persönlichen und sensiblen Themen in diesem vertrauteren Rahmen besser ansprechen, weil sie direkt in die Postfächer der Abonnenten gelangen und nicht für die breite Öffentlichkeit zugänglich sind.

Allgemein hat ein Newsletter natürlich noch viel mehr Vorteile:

  • Du kannst einen persönlicheren, regelmäßigen und langfristigen Kontakt mit den Lesern aufbauen.
  • Leute, die sich in deine Liste eintragen, haben Interesse an dir und deinen Angeboten. – Nutze dieses Potential!
  • Du bist unabhängiger von Social Media-Plattformen.
  • Die Ergebnisse sind messbar, denn du kannst beispielsweise sehen, wie viele Abonnenten das Mailing geöffnet und auf Links geklickt haben.
  • Du kannst deinen Newsletter abwechslungsreich und emotional gestalten und deinen Lesern viel Mehrwert bieten.

Mein erstes eigenes Mailing ging Anfang März 2017 raus.

Aus dem Newsletter haben sich mittlerweile mehrere Kundenaufträge und Anfragen für Kooperationen entwickelt.

Das Projekt kommt auch bei Interessenten als Referenz sehr überzeugend an. Und viel mehr als das: Ich habe durch „Liebe kreative Seele…“ viele wertvolle Kontakte, Austausch mit Gleichgesinnten und noch mehr Freude an meiner Arbeit gewonnen!”

Vanessa Beyer, Texterin und Gründerin bei hearts and habits

Vanessa Beyer, hearts and habits, Texter, Copywriting, Copywriter

Ein regelmäßiges Mailing und dann auch noch 1 mal die Woche ist nicht zu unterschätzen und Bedarf extrem viel Kontinuität und Planung. Sich über geschriebene Worte wirklich mit seinen Mitmenschen zu verbinden, möchte ich als Kunst bezeichnen und ich weiß, dass das nicht jedem liegt.

Eine Alternative zum Newsletter könnte daher ein regelmäßiger Podcast sein.

Podcasts sind momentan sehr “in” und das zu Recht.

Ich kenne das von mir selbst. Manchmal habe ich nicht die Zeit, um einen Text aufmerksam zu lesen. Dabei verrichte ich doch des öfteren Aufgaben, bei denen meine geistige Aufmerksamkeit noch Kapazitäten hat. Zum Beispiel, wenn ich Grafikarbeiten mache, oder auch wenn ich koche, esse oder putze. Dann bekommen die Akteure meine Aufmerksamkeit, die mir ihre Inhalte als Audio, zum Beispiel in Form eines Podcasts zur Verfügung stellen. So bin ich auch auf “Die Social Media Podcast Show” von Social Media Experte Patrick Kriebel gestoßen.

Ich habe ihn dann mal gefragt, warum er sich ausgerechnet für das Format Podcast entscheiden hat:

“Ich habe mich dafür entschieden, weil ich der Überzeugung bin, dass das Podcasting eine sehr gute Ergänzung zu meinem Social Media Marketing darstellt. Dazu gibt es derzeit auch keinen deutschsprachigen aktiven Social Media Podcast. Das Thema ist daher nicht wirklich besetzt und gerade dieses lernintensive Thema muss besetzt sein.

Ich glaube auch, dass gerade ich als Personal Brand mit einem Podcast noch einmal näher an meine Zielgruppe ranrücken kann.

Das Medium Podcast bietet mir zwar nicht die Möglichkeit komplexe Abläufe zu visualisieren, aber es bietet mir die Möglichkeit Abläufe sehr genau zu erklären. Gerade auditive Lerntypen verinnerlichen die Zusammenhänge deutliche schneller & leichter. Meines Erachtens ist ein Podcast so ziemlich das intimste Medium, was es derzeit gibt. All das macht das Podcasting für mich sehr interessant. Mittlerweile gehört es zu meinen Lieblings 3 Content Kanälen hinter Facebook & Instagram.“

Was mir an Patricks Begründung besonders gut gefällt, ist, dass er Rücksicht auf die unterschiedlichen Lerntypen nimmt. Wenn man Wissen vermitteln will, dann muss man nämlich auch dafür Sorge tragen, dass es so bereitgestellt wird, wie die Zielgruppe es am besten aufnehmen und verarbeiten kann.

Aber lohnt sich der Aufwand für einen Podcast?

Auf wirtschaftlicher Ebene kann man die Frage nicht wirklich beantworten. Gerade beim Podcasting sind die Analysemöglichkeiten doch noch sehr ausbaufähig – nicht zu vergleichen mit Facebook Ads. Ich kann hier aber verraten, dass mehrere hundert Menschen jede meiner Folgen herunterladen. Die Gesamtdownloadzahl liegt im niedrigen bis mittleren 5-stelligen Bereich. Dazu wächst meine Hörerschaft kontinuierlich. Gerade ich als Social Media Manager muss eigentlich immer alles messen (können) – sonst bin ich nicht glücklich und es fühlt sich unvollständig an. Das Podcasting stellt da aber die absolute Ausnahme dar. Ich habe Spaß daran und bekomme wirklich tolles Feedback – das motiviert mich einfach sehr. “

Also ist “Die Social Media Podcast Show” ein Herzensprojekt oder kann man darüber auch Kunden gewinnen?

“Das Hauptproblem, warum Menschen oft nicht kaufen, ist, dass sie kein Vertrauen in das Unternehmen oder die Personen haben. Seitdem ich den Podcast habe, hört denke ich, fast jeder einmal rein, (wenn er mich noch nicht kennt) bevor die Person eine Anfrage bei mir stellt. Der Podcast wird ja sehr prominent auf meiner Website und auf iTunes beworben.

Der Interessent hört meine Stimme, meinen Slang, mein Vokabular und lernt mich dabei sehr gut kennen.

Ich bin dort nämlich so, wie im Kreise der Familie. Einfach ich. Ich denke, das merkt jeder direkt. Ganz oft sagen mir die Kunden, dass sie vorher extra noch reingehört und dann gemerkt haben – Der Typ ist kompetent aber auch ein bisschen crazy, aber genau deswegen will ich mit dem arbeiten. 90 % meiner Kunden habe ich noch nie live gesehen. Sie vertrauen mir trotzdem zu 100 %. Dazu habe ich auch eine komplett neue Zielgruppe erreicht – nämlich die Podcast Hörer. Viele finden mich auf iTunes durch Interviews oder über die Suche. Ich würde sagen, dass mittlerweile 50 % meiner Kunden aus aktiven Podcast Zuhörern entstanden sind. Dazu kommt noch, dass ich mittlerweile auch immer häufiger als Speaker angefragt werde. Seit März bin ich auch noch neben meiner Selbstständig als Social Media Dozent an der NMG Akademie tätig. Ich weiss nicht, inwiefern mir der Podcast bei diesen Anfragen geholfen hat, aber ich denke, dass er seinen Teil dazu beigetragen hat.

Podcasting rockt einfach!”

Patrick Kriebel. Social Media Manager, Speaker & Social Media Dozent

Patrick Kriebel, Social Media Manager

Regelmäßige und feste Veröffentlichungstermine machen den Suchtfaktor aus. So wie bei deiner Lieblingsserie auf Netflix 🙂

Soll ich dir verraten, wie du auch Google von deinem Podcast überzeugen kannst? Dafür gibt es sogar verschiedene Optionen. Die einfachste ist wahrscheinlich, ein sogenanntes Transkript zu erstellen. Das heißt, du schreibst alles nieder, was in deinem Podcast besprochen wird. Erstelle einfach einen Beitrag in deinem Blog (falls du einen hast), finde eine überzeugende Überschrift mit Haupt-Keyword, binde die Audiodatei ein und füge den Text darunter ein. Alternativ könntest du auch separat einen Blogbeitrag erstellen, der zum Thema passt und die Audiodatei ergänzend dazu einbinden.

Hast du schon gesehen, wie ich es mache? Ich bin abenteuerlustig und spiele mit Text-, Audio- und Video-Formaten. 

Auch meine Kollegin Verena Sati nutzt verschieden Content-Formate um sich mit ihrer Zielgruppe zu verbinden. Ich habe sie gefragt, wie sich das auf ihr Grafik-Design Business ausgewirkt hat:

„Ich nutze für mein Content-Marketing verschiedene Mittel.

Mit Blogbeiträgen habe ich begonnen und kann dadurch jede Woche neue Leser auf meinen Blog locken. Um eine breitere Masse anzusprechen und mich als Person mehr zu zeigen, nutze ich seit einiger Zeit Videos. Diese kommen super bei meiner Community an und der Austausch hat sich dadurch verbessert. Viel leichter komme ich nun ins Gespräch, da sie mich als Person wahrnehmen. Ebenfalls sind ganz frisch Webinare dazu gekommen. Eine gute Erfahrung für mich, da ich so gezielt ein Thema verständlich erklären kann.

Zwei Webinare habe ich gemacht und dadurch auch direkt neue Anfragen für Design-Projekte bekommen.

Ich werde Webinare ab jetzt jeden Monat nutzen, um meine Community aufzubauen und mein Wissen zu vermitteln. Die Kombination aus Blogbeiträgen, Videos und Webinaren läuft seit Anfang des Jahres und meine Community wächst wesentlich schneller, als zuvor. Es macht Spaß und ich empfehle es jedem!“

Verena Sati, Grafikdesignerin bei Medienwerk Menden

Verena Sati, Grafikdesignerin, Medienwerk Menden

Gut, dass Verena gerade das Thema Webinare anspricht. Webinare sind so etwas wie virtuelle Seminare die meist über eine bestimmte Webinar-Software laufen. Ich finde Webinare sind die Königsdisziplin, weil sie meiner Meinung nach doch relativ aufwändig sind. Webinare haben eine gewisse Exklusivität im Verhältnis zu “simplen” Live-Videos  und deutlich mehr Interaktivität im Gegensatz zu normalen aufgenommenen Videos.

Ein Webinar wird als wertvoller wahrgenommen.

Sicher ist dir aufgefallen, dass ich in diesem Artikel ungewöhnlich viele Kollegen habe zu Wort kommen lassen. Ein Interview kannst du als Podcast aufnehmen oder sogar als Video. Selbst wenn dein Interviewpartner nicht in Reichweite ist, macht es die Technik heutzutage möglich, Interviews als Video und Audio aufzuzeichnen. Schriftliche Interviews sind eine weitere Möglichkeit, deinen Blog ordentlich zu boosten.

Catherina Schürmann, die PlanungsfetischistinMeine Kollegin Catherina Schürmann aka Die Planungsfetischistin führt regelmäßig sehr inspirierende Interviews mit starken Unternehmerinnen und das sage ich nicht nur, weil ich selbst interviewt wurde. Ich habe auch Catherina gefragt, warum sie für ihren Blog das Interview als zusätzliches Format ausgewählt hat:

Interviews sind für mich eine der schönsten Formen Interessantes zu teilen.

Menschen näher kennenlernen und das was sie zu einem Thema zu sagen haben, in meinem Fall zu sich selbst und dem eigenen Warum für die Entscheidung Online Unternehmerin zu sein.

Man kann in das Thema eintauchen, hat ein Gesicht dazu und Leserinnen und Leser stillen gleichzeitig ihre Neugierde, von einer Frage zur nächsten. Man kann so nicht nur für den Interviewpartner einen tollen Vetrauensvorsprung schaffen, auch für einen selbst bringt es sicherlich Pluspunkte, Kontakte aus dem eigenen Netzwerk vorzustellen.

Geben und Nehmen – das macht beide Seiten glücklich und inspiriert und informiert gleichermaßen.

Dieses Contentformat hat für mich auf der objektiven Seite folgende Vorteile:

  • man kann die Inhalte unterschiedlich aufbereiten, ob im reinem Text, Video oder Audioformat
  • man erschließt mit einem Interview auch die Community des Interviewpartners und erreicht so neue Leserinnen und Leser
  • Faschspezifische Themen oder Aktuelles, aus Bereichen, in dem sich mein Interviewpartner viel besser auskennt als ich, kann ich so ohne viel Recherche, authentisch, für meine Community aufbereiten

Ich liebe diese Form des Entertainments auf meinem Blog und biete auch jederzeit freie Interviewplätze auf meinem Blog für Frauen, die online arbeiten und ihr eigener Chef sind, an. ​​

​Aileen ist bereits hier dabei

Die Content-Formate die meine Kollegen heute hier vorgestellt haben, sind nur ein Bruchteil der Möglichkeiten, die du hast, um dich mit deiner Zielgruppe zu verbinden, um eine loyale Community aufzubauen und dir einen Expertenstatus aufzubauen. Probiere aus, wage etwas, sei experimentierfreudig und hör auf dein Publikum.

Welches Content-Format konsumierst du am liebsten? Schreib mir gern ein Kommentar!

Vernetze dich mit meinen tollen Kollegen!

Vanessa Beyer, Texterin: http://heartsandhabits.de/

Patrick Kriebel, Social Media Manager: http://patrickkriebel.de/

Verena Sati, Grafikerin: http://medienwerk-menden.de/

Catherina Schürmann, Virtuelle Assistentin: https://die-planungsfetischistin.com/

By | 2017-10-20T11:28:55+00:00 April 27th, 2017|

About the Author:

aileenmulemba
Ich bin Digital Native und ich unterstütze mutige Macher dabei, ins digitale Rampenlicht zu treten und zu rocken! Ich biete strategische und inhaltliche Social Media Unterstützung die dir hilft, langfristig starke Kundenbeziehungen aufzubauen und zu einer präsenten wirkungsvollen Marke zu werden.

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